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Neues Buch – Die verborgene Ordnung des Weltsystems

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine neue Buchveröffentlichung über ‚Neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur‘ vor. Es geht unter Anderem um das Thema Biotechnik.

Wie zeigt sich die verborgene Ordnung des Weltsystems? Woher kommt die Erfindungskraft, die den Wohlstand bei uns sichert? Ist sie nur dem Menschen zu eigen, oder ist sie schon in das Leben selbst gelegt von den schöpferischen Kräften der Natur? Hat nur der Mensch technische Leistungen und Erfindungen, oder erkennt man solche auch schon auf den vormenschlichen Lebensstufen?
Der Entdecker der Bodenlebewesen und Begründer der Biotechnik Raoul H. Francé, dessen fortschrittliche Ideen heute erst richtig entdeckt wurden, vermittelt in diesem Buch, aufgrund seiner Lebenserfahrung, neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur und wie wir Menschen diese für uns nutzbar machen können.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Die verborgene Ordnung des Weltsystems: Neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur
Autor(en): Raoul Heinrich Francé; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 140 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-6622-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-6853-3
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichisch-ungarische Mikrobiologe Raoul Heinrich Francé (1874 -1943) studierte Medizin und erwarb darüber hinaus Kenntnisse in analytischer Chemie und Mikrotechnik. Als stellvertretender Leiter des Institutes für Pflanzenschutz der Landwirtschaftlichen Akademie in Ungarisch-Altenburg veröffentlichte er sein erstes naturphilosophisches Werk. 1906 gründete er in München die Deutsche Mikrologische Gesellschaft und deren Institut, dem er als Direktor vorstand. In seinem Leben schrieb er mehr als 60 Bücher, die moderne ökologische Ideen vorwegnahmen und nach wie vor aktuell sind. Verschiedenen Schriftenreihen, wie der Zeitschrift „Mikrokosmos“, dem „Jahrbuch für Mikroskopiker“ und der „Mikrologischen Bibliothek“, stand er als Herausgeber vor.
Raoul H. Francé gilt als Entdecker der Bodenlebewesen und Begründer der Biotechnik. Zahlreiche seiner fortschrittlichen Ideen wurden erst heute wiederentdeckt. In München und in Dinkelsbühl tragen Straßen seinen Namen.

Wie können wir die Natur verstehen?

Jeder Erkenntnisprozess setzt voraus, dass in verschiedenen Naturvorgängen oder -dingen Gleichheiten aufgefunden werden; und er läuft stets hinaus auf eine Einordnung der erkannten Naturerscheinung in eine allgemeinere Klasse, in welcher sie nun als besonderer Fall erscheint. Es folgt hieraus, dass es in jedem Stadium der Erkenntnis, so weit sie auch vordringen mag, stets letzte Prinzipien gibt, die selbst nicht mehr erklärt werden können, sondern aller Erkenntnis zugrunde liegen. Je geringer aber die Zahl der letzten Prinzipien, desto vollkommener die Erkenntnis.
Es sind jene Fragen, die auf die Klärung oberster Begriffe zielen, wie Materie, Kraft, Raum und Zeit, Gesetz, Leben: Begriffe, die beinahe in jede Aussage über Naturdinge und Naturgeschehen irgendwie eingehen.

Zum Buch:
Naturphilosophie: Das Wesen von Naturgesetzen und die Erklärung des Lebens. Neubearbeitung. (Wissenschaftliche Bibliothek)

Video zum Buch: Leben aus Quantenstaub

Wie wir aus dem Doppelspaltexperiment wissen, zeigen Photonen ein bestimmtes Verhalten. Beim Menschen sind es Erziehungsprozesse seit der frühen Kindheit, die im Erwachsenenalter immer noch das Verhalten beeinflussen. Die unbelebte Natur zeigt bei Wechselwirkungen ebenfalls bestimmte Verhaltensweisen. Wir nennen die Verhaltensweisen Naturgesetze. Beim Computer nennen wir dass, was sein Verhalten steuert ein Programm.

Auch wenn uns Verhaltensweisen aufgrund unserer täglichen Erfahrung als selbstverständlich erscheinen: Sie sind es nicht! Denn hinter jeder Verhaltensweise muss etwas stehen, das wir Gesetz oder Regel, Erziehung oder Programm usw. nennen. Statt der vielen Worte dafür können wir sagen, es sind Prozesse. Was den Verhaltensprozess in Gang hält, ist übrigens Fluktuation, denn Fluktuation ist das Einzige, was auf der untersten Ebene unseres Universums für Wandel, Wechsel und Bewegung sorgt.

Es bleibt die Frage zu klären, ob Bewusstsein zu den elementaren Prozessen gehört. Man kann Bewusstsein auf verschiedenen Arten definieren. Verschiedene Berufsgruppen haben verschiedene Definitionen. Relativ gut durchgesetzt hat sich die Definition der Verhaltenspsychologen, die mit Hilfe ihrer Definition sogar Bewusstsein bei bestimmten Tierarten, wie Bonobos, Raben oder Elefanten feststellen konnten. Leider ist die Definition der Psychologen nicht so geartet, dass man damit auch ein kleinstmögliches Bewusstsein erkennen kann. Um die Anfänge von Bewusstsein oder das kleinstmögliche Bewusstsein entdecken zu können, braucht man eine Definition, die mehr operational ist, die prinzipiell aber nichts anderes aussagt, als das schon bekannte. Um die Anforderung zu erfüllen, habe ich mir erlaubt, angelehnt an die Definition der Psychologen, eine eigene Definition für Bewusstsein zu erstellen. In die Definition sind wichtige Kriterien mit eingeflossen, die sich aus den Antworten zu folgenden Fragen ergeben: Wie erfolgt die Reaktion auf geänderte oder neue Umweltbedingungen? Ist die Auswahl unter den Handlungsalternativen determiniert oder nicht determiniert? Welchen Zielen folgt das Verhalten?

Das Doppelspaltexperiment sagt uns vieles, was wir über Photonen wissen wollen. Insbesondere Folgendes: Schickt man einzelne Photonen mit größerem zeitlichen Abstand durch den Doppelspalt, bilden sie im Laufe der Zeit ein Muster auf dem Beobachtungsschirm, das Interferenzmuster genannt wird. Dieses besteht aus mehreren hellen Streifen. Wenn man das Experiment ein wenig abwandelt und abwechselnd immer einen der Spalte verschließt, dann bilden die Photonen im Lauf der Zeit kein Interferenzmuster mehr, sondern nur zwei helle Streifen.

Die Frage, die man sich unter anderem beantworten muss, lautet: Woher wissen die einzelnen Photonen, die mit großem zeitlichem Abstand durch die Spalte gehen, wann sie ein Interferenzmuster bilden müssen und wann nur zwei helle Streifen? Spätestens beim Durchgang durch einen Spalt muss die Entscheidung fallen. Die Teilchen reagieren auf geänderte Umweltbedingungen und entscheiden sich je nachdem welche Umweltbedingungen sie vorfinden. Wo sie auf dem Schirm genau auftreffen ist nicht determiniert, erst in der Summe der Treffer erkennt man, welches Muster sie bilden wollen. Bei zwei geöffneten Spalten kann man nicht saagen, für welche Spalte sie sich entscheiden. Erst wenn sie auf dem Beobachtungsschirm angekommen sind, kann man vermuten, welchen Weg sie genommen haben. Generell neigen Quanten wohl dazu, faktisch real zu werden, denn nur in diesem Zustand können wir sie beobachten.

Die Neigung ein Ziel zu verfolgen, ist per Definition ein Bedürfnis. Man muss den Photonen (und generell den Quanten) wohl zugestehen, von einem Verhaltensprozess gesteuert zu werden, der auf eine ganz elementare Art die Kriterien eines Bewusstseinsprozesses erfüllt. Das ist der Grund, warum Bewusstsein in seiner elementarsten Form mit zu den Dingen gehört, die in unserem Universum absolut elementar sind.

Zum Buch:

Leben aus Quantenstaub: Elementare Information und reiner Zufall im Nichts als Bausteine einer 4-dimensionalen Quanten-Welt