Der lange Arm des Atlantiks: Wie das Klima Nordeuropas aus der Ferne beeinflusst wird

Erstmals gelang es Klimaforscher*innen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), mithilfe statistischer Analysen aufzuzeigen, wie sich im Laufe des letzten Jahrtausends Schwankungen in der Atlantischen Multidekadischen Oszillation (AMO) auf das meteorologische Phänomen der Nordatlantischen Oszillation auswirkten. Damit gelang es ihnen auch, eine Verbindung zwischen der AMO und Klimavariablen im Ostseeraum,…

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Historische Klimaschwankungen in Mitteleuropa durch Baumringdaten überschätzt: Gegenwärtige Erwärmung außergewöhnlich

Baumringe übertreiben – das hat nun ein Forscherteam herausgefunden. Aus der Breite der Wachstumsringe von Bäumen schließen Wissenschaftler für vergangene Jahrhunderte auf die historischen Klimabedingungen in dem jeweiligen Jahr. Die bisherigen Temperaturrekonstruktionen aus den Jahresringen der Bäume sind aber fehlerhaft, so die nun in Climate Dynamics veröffentlichte Studie. Sie geben…

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Fossiles Wachstum gibt Aufschluss über das Klima

Panthasaurus maleriensis lebte vor rund 225 Millionen Jahren im heutigen Indien. Er ist ein Vorfahre der heutigen Amphibien und galt bislang als rätselhaftester Vertreter der Metoposauridae. Paläontologen der Universitäten Bonn und Opole (Polen) untersuchten das Knochengewebe des Fossils und verglichen es mit anderen Vertretern der Familie auch aus der Trias….

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Das letzte Zucken der Eiszeit

Ein internationales Forscher_innen-Team mit Beteiligung von Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Uni Innsbruck blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und endete, war bisher nicht im Detail bekannt. Eine viel diskutierte These rund um einen Meteoriteneinschlag als…

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Lehren aus der Corona-Krise für die Stabilisierung des Klimas

Der Umgang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie könnte wertvolle Erkenntnisse für die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels liefern. Ein Forscherteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Parallelen zwischen der globalen Gesundheits- und der Klimakrise aufgezeigt und analysiert, was politische Entscheidungsträger und Bürger von der Corona-Pandemie lernen können, und wie man…

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Waldschutz ist besser für Klima als Holznutzung: Studie des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie mehrfach widerlegt

Das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena verbreitete im Februar 2020 eine Studie, die zeigen sollte, dass nachhaltig bewirtschaftete Wälder das Klima besser schützen als unbewirtschaftete Wälder. Der wichtigste Beitrag nachhaltiger Wirtschaftswälder der gemäßigten Klimazone sei das Ersetzen fossiler Brennstoffe durch die energetische Nutzung von Holz. Die Befunde der in Global…

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So veränderte sich der Meeresboden des Südpolarmeeres – und mit ihm das Klima

Forscher rekonstruieren die Meerestiefen des Südlichen Ozeans für Schlüsselmomente in 34 Millionen Jahren antarktischer Klimageschichte Quelle: IDW

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MCC: Beim weltweiten Kohleausstieg Gerechtigkeit breit denken

„Just Transition“, dieser Schlüsselbegriff inspirierte viele Transparente bei Klima-Demos – und steht in der Präambel des Weltklimaabkommens: Ein „gerechter Strukturwandel für die arbeitende Bevölkerung“, heißt es dort, sei „zwingende Notwendigkeit“ im Kampf gegen die Erderwärmung. Doch angesichts der bislang mäßigen Bilanz warnen jetzt Fachleute aus vier Kontinenten: Dieser Ansatz reicht…

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Das Schrumpfen der Zwerge: Durch den Klimawandel werden Bodentiere kleiner, durch eine intensive Landnutzung weniger

Das Leben im Erdreich hat heutzutage gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Die Biomasse der kleinen Tiere, die dort Pflanzen zersetzen und damit die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten, nimmt sowohl durch den Klimawandel als auch durch eine zu intensive Bewirtschaftung ab. Zu ihrer Überraschung haben Wissenschaftler des UFZ und des…

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Hochwasserdaten aus 500 Jahren: Europas Flüsse und das Klima

Eine Analyse von 500 Jahren Hochwassergeschichte beweist die Auswirkungen des Klimawandels. Europas Flusshochwasser haben sich verändert, sagt eine internationale Studie, geleitet von der TU Wien, die nun im Fachjournal „Nature“ erschien. Quelle: IDW

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Klimafreundlicher Luftverkehr: Positionspapier der Braunschweiger Luftfahrtforschung

Auch wenn die Flugbranche international infolge der Corona-Pandemie starke Verluste verzeichnet, wird mittelfristig wieder mit steigenden Passagierzahlen und Wachstum im Luftverkehr zu rechnen sein. Braunschweiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen jetzt im aktuellen Positionspapier „Klima und Fliegen – Informationen aus der Luftfahrtforschung“ Wege auf, wie das Fliegen nachhaltig werden kann. Quelle:…

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Internationaler Tag der Mangrove am 26. Juli: Ökosystem-Design zum Mangrovenschutz

Am 26. Juli ist der „Internationale Tag der Mangrove“. Vor fünf Jahren wurde er von der UNESCO zum ersten Mal ins Leben gerufen, um daran zu erinnern, wie wichtig Mangrovenwälder in den Tropen nicht nur für Tiere und Menschen vor Ort, sondern auch für das globale Klima sind. Am Leibniz-Zentrum…

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UN-Klimaziele sind ökonomisch sinnvoll: Ambitionierter Klimaschutz zahlt sich aus

Klimaschutz ist nicht billig – aber Klimaschäden sind es auch nicht. Wie viel Klimaschutz ist also wirtschaftlich gesehen am sinnvollsten? Diese Frage hat Ökonomen jahrzehntelang beschäftigt, insbesondere seit dem Wirtschaftsnobelpreis 2018 für William Nordhaus, dessen Berechnungen nach eine Erwärmung um 3,5 Grad bis 2100 ein ökonomisch wünschenswertes Ergebnis sei. Ein…

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Alle Menschen ans Straßennetz anschließen ist teuer, aber nicht unbedingt für das Klima

Den Zugang zur Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten ist eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Das könnte erreicht werden, indem man alle Menschen ans Straßennetz anschließen würde. Was die ökonomischen Kosten und was die Auswirkungen auf das Klima wären, hat nun ein Forschungsteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts beziffert, indem es verschiedene…

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Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus

Was führte zum Verschwinden der Neandertaler? Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden. Denn dort herrschte vor etwa 40.000 Jahren ein stabiles Klima vor, wie die Analyse eines in dieser Form bisher einzigartigen Tropfstein-Fundes nun belegt. Die Studie des internationalen Teams…

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