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Video: Einsteins Relativitätstheorie ganz ohne Mathematik

Bei diesem Buch geht es unter Anderem auch um das Relativitätsprinzip, krumme Lichtstrahlen und kosmologische Folgerungen …
Titel: Einsteins Relativitätstheorie ganz ohne Mathematik
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E-Book: €  5.49 ISBN 978-3-7412-4571-8
Taschenbuch: €  7.99 – ISBN 978-3-7412-5031-6
Alle Rechte für Video, Bilder, Cover usw. liegen beim Autor.

Doppelspaltexperiment in fünf Varianten

Beim Doppelspaltexperiment lässt man Licht oder Teilchen durch zwei schmale Spalte einer Schlitzblende treten. Auf einem Beobachtungsschirm dahinter zeigen sich dann Muster, die wir deuten können. Es ist das grundlegende und wichtigste Experiment der Quantenphysik. Seine Interpretation läßt das seltsame Verhalten von Quanten deutlich werden.

Zum Buch:
Die letzten Ursachen: Das Buch der Naturerkenntnis (Wissenschaftliche Bibliothek)

Albert Einstein – Relativität der Zeit und Bewegung

Albert Einstein – Der Gedanke, alle Bewegung als relativ aufzufassen, ist recht alt und für geradlinig-gleichförmige Bewegungen bereits in der Mechanik von Newton heimisch gewesen; aber die gewaltigen Konsequenzen konnten sich erst ergeben, nachdem man die Vorstellung eines substanziellen Äthers aufgegeben hatte.

Zum Buch:
Die letzten Ursachen: Das Buch der Naturerkenntnis (Wissenschaftliche Bibliothek)

Video zum Buch: Leben aus Quantenstaub

Wie wir aus dem Doppelspaltexperiment wissen, zeigen Photonen ein bestimmtes Verhalten. Beim Menschen sind es Erziehungsprozesse seit der frühen Kindheit, die im Erwachsenenalter immer noch das Verhalten beeinflussen. Die unbelebte Natur zeigt bei Wechselwirkungen ebenfalls bestimmte Verhaltensweisen. Wir nennen die Verhaltensweisen Naturgesetze. Beim Computer nennen wir dass, was sein Verhalten steuert ein Programm.

Auch wenn uns Verhaltensweisen aufgrund unserer täglichen Erfahrung als selbstverständlich erscheinen: Sie sind es nicht! Denn hinter jeder Verhaltensweise muss etwas stehen, das wir Gesetz oder Regel, Erziehung oder Programm usw. nennen. Statt der vielen Worte dafür können wir sagen, es sind Prozesse. Was den Verhaltensprozess in Gang hält, ist übrigens Fluktuation, denn Fluktuation ist das Einzige, was auf der untersten Ebene unseres Universums für Wandel, Wechsel und Bewegung sorgt.

Es bleibt die Frage zu klären, ob Bewusstsein zu den elementaren Prozessen gehört. Man kann Bewusstsein auf verschiedenen Arten definieren. Verschiedene Berufsgruppen haben verschiedene Definitionen. Relativ gut durchgesetzt hat sich die Definition der Verhaltenspsychologen, die mit Hilfe ihrer Definition sogar Bewusstsein bei bestimmten Tierarten, wie Bonobos, Raben oder Elefanten feststellen konnten. Leider ist die Definition der Psychologen nicht so geartet, dass man damit auch ein kleinstmögliches Bewusstsein erkennen kann. Um die Anfänge von Bewusstsein oder das kleinstmögliche Bewusstsein entdecken zu können, braucht man eine Definition, die mehr operational ist, die prinzipiell aber nichts anderes aussagt, als das schon bekannte. Um die Anforderung zu erfüllen, habe ich mir erlaubt, angelehnt an die Definition der Psychologen, eine eigene Definition für Bewusstsein zu erstellen. In die Definition sind wichtige Kriterien mit eingeflossen, die sich aus den Antworten zu folgenden Fragen ergeben: Wie erfolgt die Reaktion auf geänderte oder neue Umweltbedingungen? Ist die Auswahl unter den Handlungsalternativen determiniert oder nicht determiniert? Welchen Zielen folgt das Verhalten?

Das Doppelspaltexperiment sagt uns vieles, was wir über Photonen wissen wollen. Insbesondere Folgendes: Schickt man einzelne Photonen mit größerem zeitlichen Abstand durch den Doppelspalt, bilden sie im Laufe der Zeit ein Muster auf dem Beobachtungsschirm, das Interferenzmuster genannt wird. Dieses besteht aus mehreren hellen Streifen. Wenn man das Experiment ein wenig abwandelt und abwechselnd immer einen der Spalte verschließt, dann bilden die Photonen im Lauf der Zeit kein Interferenzmuster mehr, sondern nur zwei helle Streifen.

Die Frage, die man sich unter anderem beantworten muss, lautet: Woher wissen die einzelnen Photonen, die mit großem zeitlichem Abstand durch die Spalte gehen, wann sie ein Interferenzmuster bilden müssen und wann nur zwei helle Streifen? Spätestens beim Durchgang durch einen Spalt muss die Entscheidung fallen. Die Teilchen reagieren auf geänderte Umweltbedingungen und entscheiden sich je nachdem welche Umweltbedingungen sie vorfinden. Wo sie auf dem Schirm genau auftreffen ist nicht determiniert, erst in der Summe der Treffer erkennt man, welches Muster sie bilden wollen. Bei zwei geöffneten Spalten kann man nicht saagen, für welche Spalte sie sich entscheiden. Erst wenn sie auf dem Beobachtungsschirm angekommen sind, kann man vermuten, welchen Weg sie genommen haben. Generell neigen Quanten wohl dazu, faktisch real zu werden, denn nur in diesem Zustand können wir sie beobachten.

Die Neigung ein Ziel zu verfolgen, ist per Definition ein Bedürfnis. Man muss den Photonen (und generell den Quanten) wohl zugestehen, von einem Verhaltensprozess gesteuert zu werden, der auf eine ganz elementare Art die Kriterien eines Bewusstseinsprozesses erfüllt. Das ist der Grund, warum Bewusstsein in seiner elementarsten Form mit zu den Dingen gehört, die in unserem Universum absolut elementar sind.

Zum Buch:

Leben aus Quantenstaub: Elementare Information und reiner Zufall im Nichts als Bausteine einer 4-dimensionalen Quanten-Welt