Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben

Bereits die Neandertaler ernährten sich vor über 80.000 Jahren regelmäßig von Muscheln, Fisch und anderen Meeresbewohnern. Den ersten umfangreichen Nachweis dafür fand ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Göttingen bei einer Ausgrabung in der Höhle von Figueira Brava in Portugal. Dr. Dirk Hoffmann vom Göttinger Institut für Isotopengeologie konnte…

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Wie vergessene „Drachen“ wiederbelebt werden

Seit über 100 Jahren wurde angenommen, dass es nur drei Arten Segelechsen in Südostasien gibt. Durch eine neue Studie konnte nun jedoch gezeigt werden, dass auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich zwei verschiedene Arten von Segelechsen vorkommen, die bisher übersehen worden waren, obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben…

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Neuer Index stellt Hochschulrankings in Frage

Wissenschaftsfreiheit ist grundlegend für den akademischen Fortschritt, die Suche nach Wahrheit, eine qualitativ hochwertige Hochschulbildung und die internationale Zusammenarbeit in der Forschung. Universitäten und Staaten haben Erklärungen unterzeichnet, in denen sie sich zum Schutz der Wissenschaftsfreiheit verpflichten. In der Praxis werden diese jedoch nicht immer umgesetzt oder deren Umsetzung überprüft….

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Trockensommer 2018: Bucheckern vorzeitig von den Bäumen abgeworfen

Nicht nur ihre verdorrten Blätter liessen Buchen im heissen und trockenen Sommer 2018 frühzeitig fallen, sondern auch ihre Früchte, die Bucheckern. Diese bei Buchen bisher noch nie dokumentierte Reaktion auf Trockenheit und Hitze beschreiben Forschende der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Fachjournal Nature «Scientific Reports». Quelle:…

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Tiefsee der Framstaße ist Endlager für Mikroplastik aus der Arktis und dem Nordatlantik

Neue Studie zeigt: Meereis und Strömungen transportieren Plastikpartikel aus zwei Richtungen in die Tiefsee Quelle: IDW

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Zweitveröffentlichung im Open Access

Universitätsbibliothek Kiel beteiligt sich an DFG-Verbundprojekt DeepGreen Quelle: IDW

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Erdbeben auf Island über Telefonglasfaserkabel registriert

Am 12. März 2020, 10.26 Uhr, ereignete sich in Südwestisland, ca. 5 km nordöstlich von Grindavík, ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4.7, während eines längeren Erdbebenschwarms. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ haben jetzt dort ein neues Verfahren zur Überwachung des Untergrunds mithilfe von Telefonglasfaserkabeln getestet. Quelle: IDW

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Vielfalt in der Einheit – Pflanzen der Tundra folgen einem globalen Spielplan

Pflanzen der arktischen und alpinen Tundra haben sich an Extrembedingungen angepasst. Folgen sie dennoch den gleichen Spielregeln wie Pflanzen aus milderen Klimazonen? Welche Rückschlüsse lassen sich auf ihre Überlebenschancen angesichts der Erderwärmung ziehen? Dies untersuchte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Greifswald anhand der bislang größten Datensammlung von Pflanzenmerkmalen…

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Anpassung an den Klimawandel: Besonders gefährdete Länder erhalten weniger deutsche Mittel als erwartet

Überflutungen, Wirbelstürme, steigende Meeresspiegel: Entwicklungsländer sind von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Deutschland unterstützt die Länder dabei, sich an diese Folgen anzupassen. Allerdings bekommen besonders gefährdete Länder wie kleine Inselstaaten deutlich weniger deutsche Mittel, als zu erwarten wäre. Das zeigt ein neuer Bericht des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)….

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Fledermäuse sind in Agrarlandschaften auf die gemeinsame Jagd mit Artgenossen angewiesen

Große Abendsegler – eine der größten heimischen Fledermausarten – suchen ihresgleichen, um bei der Jagd über insektenarmen Feldern erfolgreich zu sein. Wie Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigen konnten, jagen die Fledermäuse über insektenreichen Wäldern vorwiegend als Einzelkämpfer, über insektenarmen Agrarflächen jedoch gemeinschaftlich in der Gruppe. Dabei…

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Ein neuer Weg, um wissenschaftliche Fehlschlüsse zu vermeiden

Um das aktuell verfügbare Wissen zu einem Gebiet verfügbar zu machen, fassen Wissenschaftler*innen Informationen aus mehreren Einzelstudien zusammen, zum Beispiel in Meta-Analyen oder Literaturübersichten. „Häufig findet dieser Prozess aber langsam und unkoordiniert statt und kann zu trügerischen Schlussfolgerungen führen“, sagt der Biologe Dr. Alfredo Sánchez-Tójar von der Universität Bielefeld. Gemeinsam…

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Leben am Limit: Verwandte der Silberfischchen in der trockensten Wüste der Welt entdeckt

Kölner Forscher entdecken erstmals Leben im Kerngebiet der chilenischen Atacama-Wüste / Veröffentlichung in „Global and Planetary Change“ Quelle: IDW

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Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu

Wissenschaftler gewinnen anhand von Fossilien aus dem Geiseltal bei Halle Einblick in die Evolution der frühen Säugetiere Quelle: IDW

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Wie Experten zu dem werden, was sie sind

Die Aussagen von Experten werden in verschiedensten Bereichen als Entscheidungsgrundlage genutzt. Dieser Vorgang erstreckt sich von der Politik bis hin zur Wissenschaft. Wie Experten identifiziert werden und was sie zu Experten macht, steht selten im Fokus der Berichterstattung. In seiner aktuellen wissenschaftlichen Publikation untersucht Prof. Dr. habil. Heiko von der…

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Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Quelle: IDW

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